Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.
DerSensenmann
5509 a445 500

„Dresden - hier wurde die Schönheit erfunden.“
(Johann Joachim Winckelmann)

Buchstäblich wie der Phönix aus der Asche erhob sie sich, die Hauptstadt Sachsens. Nach der völligen Zerstörung im 2. Weltkrieg erstrahlt sie wieder zur Linken und zur Rechten der Elbe. So lange ist es gar nicht her, dass Ruinen das Bild der Stadt prägten. Die Trümmer der Frauenkirche sollten die Menschen die Grauen des Krieges niemals vergessen lassen, doch im Jahr 1994 entschloss man sich für den Wiederaufbau. Die Frauenkirche ist nun ein Symbol für die Versöhnung.

Nicht umsonst nennt man Dresden das „Elbflorenz“. Die Barockstadt geizt nicht mit ihren Reizen. Ein Prachtbau folgt dem nächsten, doch hat man nie den Eindruck, dass diese Gebäude jünger sind als sie scheinen. Die Stadt ist überschaubar, aber niemals provinziell. Shoppen in der Pragerstraße, brunchen in der hippen Neustadt, Fußballschauen im Dynamo Stadion und ein Museumsbesuch im Grünen Gewölbe sind nur eine kleine Auswahl der Dinge die man in Dresden unbedingt manchen muss. So anziehend wie sich die Altstadt präsentiert, so anziehend sind auch ihre Cafés und Restaurants: Die Karl May-Bar, ein Eldorado für Freunde des gepflegten Cocktails in stilvollem Ambiente, das Café Central am Altmarkt, das Café zur Frauenkirche und das Café Schinkelwache sind Hotspots für Fans von Kaffee und Kuchen. Wer es exotisch liebt, sollte im vietnamesisch-thailändischen Kinh-Do einkehren.

Schließlich sind die freundlichen Dresdner ein Grund dafür diese Stadt wieder zu besuchen. Es scheint, als gäbe es im Sächsischen auch nichts, was nur entfernt böse oder unfreundlich klingt. Hat man diese Stadt einmal erlebt, so sind folgende Worte von Erich Kästner ein Stück besser nachzuvollziehen:

„Ich bin ein Deutscher aus Dresden in Sachsen.
Mich läßt die Heimat nicht fort.
Ich bin wie ein Baum, der – in Deutschland gewachsen –
wenn’s sein muss, in Deutschland verdorrt.“

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl